Montag, 18. Februar 2008

MÄUSEEEEEE!!!!

Haben sich bei uns eingenistet. Während sie sich zuerst nur in der Küche
aufgehalten haben, haben sie jetzt (Bevölkerungszuwachs?) mehr oder
weniger das halbe Haus so ein bisschen in Anspruch genommen. Das
Mäusegift haben wir schon gekauft, denn die aus Deutschland geschickte
Lebendfalle funktionert hier leider nicht. Verwendet haben wir es aber
noch nicht, da unser Nachbar Angst vor der Vergiftung seiner Katze hat.
Die kommt nachts nämlich oft durch eine kleine Lüftungsöffnung zu uns
ins Haus und macht sich an unsere Tomaten, aber nicht an die Mäuse, die
doch eigentlich so viel besser schmecken sollten...
Naja, mittlerweile haben die Viecher auch meinen Schrank bezogen und
gestern habe ich einem der Bewohner Auge um Auge gegenüber gestanden.
Ich bin dabei erschrocken, der kleine Nager aber mindestens genauso und
hat sich schnurstracks wieder aus dem Staub gemacht.
Heute hat unsere Haushälterin Maria dann angemerkt, dass Mäuse ab uns zu
auch mal Kleidungsstücke fressen. So ganz geglaubt habe ich das nicht,
hätte ich aber wohl lieber....Als ich heute abend nämlich meine Sachen
für die Reise nach Songea gepackt habe, kamen mir die Stofffetzen doch
so ein bisschen verdächtig vor. Naja, es stellte sich heraus, dass die
Mäuse scheinbar gerne Blautöne verspeisen. Ein hier gekauftes Hemd, 2€
etwa wurde anständig beknabbert, was nicht so schlimm wäre, aber dass
sie sich auch an meinem Lieblings-Poloshirt (Öklogisch angebaute
Baumwolle, fair gehandelt, von www.greenpeace.de) verbissen haben, nehme
ich ihnen wirklich übel. Damit steht bei mir auf der Liste die
"Mäusebefreiung" ganz oben. Mal schauen, wie wir sie bewerkstelligen.
Unser Nachbar hat nämlich noch die Variante "Mäusejagd mit gezielten
Schlägen" vorgeschlagen, was aber bei unseren möbilierten Räumen etwas
schwierig werden dürfte.
Nun hängen meine Klamotten halt auf der Wäscheleine in meinem Zimmer,
ich hoffe, dass die Mäuse nicht allzugut balancieren können.
Ich bin ja mal gespannt, ob entweder meine Klamotten oder aber die Mäuse
verschwunden sind, eenn ich von Songea zurückkomme...
Hier habe ich dann auch gleich noch die Marktlücke des
Kammerjäger-Fundis entdeckt, der wohl einige Kunden bekommen dürfte.
In der Hoffnung, dass sich die Mäuse heute Nacht ruhig verhalten und
sich nicht wie vor ein paar Tagen eine Maus unter mein Moskitonetz
verirrt und nicht mehr herausfindet. Es gibt deutlich angenehmeres kann
ich Euch sagen....
Tierische Grüße,

Felix (Leider nicht so befähigt im Mäusejagen wie die Katze aus der
Katzenfutterwerbung ;-) )

1 Kommentar:

thomas hat gesagt…

Bei uns kommt auch öfters mal eine Maus vom nahen Feld in den Garten und dann natürlich auch manchmal ins Haus. Normalerweise bin ich es, der sich wieder um das Verschwinden kümmert.
Wenn ihr systematisch nach ihnen sucht, müsstet ihr sie eigentlich finden. Dazu gehört: Ohren offen halten, irgendwo raschelt immer was!
Dann am besten einen großen Pappkarton (à la Umzugskarton ist optimal) und mehrere andere Pappen oder Besen etc.
Danach ist alles ein klassische Treibjagd ;-)
In eine Ecke drängen, keinen Fluchtweg freilassen (mittels der Pappen), dann mit dem Besen in den geöffneten Karton reinschieben, der quasi der "letzte" Fluchtweg ist. Den Karton verschließen und die Maus nicht DIREKT vor der Haustür wieder freilassen, lieber in der Nähe einer Katze oder ganz weit weg! :-)
Mit einzelnen Mäusen funktioniert das auf jeden Fall sehr gut, ob es auch auf eine ganze Population anwendbar ist, ... findet es heraus!
Ansonsten hatte ich auch mal Mäuse im Jalousiekasten. Sollte einen nicht stören, könnte man meinen, ist ja nicht wirklich im Haus drinnen. Aber weit gefehlt: Die Dinger sind nachtaktiv und trappeln die ganze Nacht rum und knappbern und scharren und huschen von links nach rechts mit ihren Krallen auf der Holzabdeckung.
Du glaubst gar nicht, wie schnell man Tiere so richtig hassen kann, zumindest, wenn man müde ist! Die Fallen unten haben sie nicht angerührt und an die Jalousiekästen konnte man nicht richtig gut ran: jedes mal aufschrauben... Hier hab ich auch wohl oder übel mit Gift gearbeitet, hat aber echt ganz gut funktioniert! Hehe... :-)