Montag, 25. Februar 2008

Rezept der Woche III

So, leider habe ich mich verspätet, aber ich war auch bis um 2 Uhr
morgens in der Werkstatt am arbeiten, damit ein Kunde seine Bestellung
pünktlich bekommt.
Heute zeige ich Euch, wie man Chapati bäckt, ein gerne gegessenes
Frühstück hier. Allerdings beschreibe ich nicht die normale Herstellung,
sondern die Version à la Maria, die uns nicht nur besser schmeckt
sondern die wir auch noch nirgendwo anders so gegessen haben.


CHAPATI à la Maria:


Zutaten:

2 Tassen feingemahlenes Weizenvollkornmehl oder stattdessen weißes
Weizenmehl

1 Tasse weißes Weizenmehl

1 Tasse Wasser

2 Esslöffel Zucker

1 leicht gehäufter Esslöffel trockene Hefe

Etwas Salz

Etwas Mehl

Etwas Öl

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten miteinander vermengen und nach und nach das
Wasser hinzu geben. Das ganze zu einem weichen Teig verarbeiten, der
nicht an den Fingern klebt. Daraus Bällchen der Größe normaler Pfirsiche
formen und auf ein mehlbestaubtes Brett legen. Eine Pfanne auf den Herd
stellen und NICHT einfetten. Wenn die Pfanne heiß ist, eines der
Bällchen mit dem Nudelholz zu einem pfannkuchenartigen Fladen ausrollen.
Von beiden Seiten leicht mit Mehl bestauben. Fladen dann in die Pfanne
legen und die obere Seite mit einem Löffel Öl bestreichen. Sobald die
Unterseite leicht braun wird, aber noch weich ist, umdrehen. Diese Seite
kann, muss aber nicht noch mit Öl bestrichen werden. Sobald das Chapati
auch von der anderen Seite leicht braun ist, es in ein Plastiktüte
legen, damit es nicht austrocknet. Wichtig ist, dass man die Fladen
nicht zu lange brät, dann werden sie nämlich hart und trocken. In einer
nicht ganz geschlossenen Plastiktüte können die Chapati min. einen Tag
aufbewahrt werden. So können sie schon am Vortag zubereitet werden und
man genießt sie dann zum Frühstück. Man kann es mit Zucker, Marmelade,
Früchte, Erdnussbutter, etc essen.

Übrigens kann man das Öl auch ganz weglassen, Maria hat das mal gemacht
und wir haben keinen wirklichen Unterschied gemerkt.


Uns gelingen die Chapati noch nicht ganz 100% so wie ihr, aber wir
tasten uns mit jedem Versuch näher ran...;-)
Ich hoffe, Euch gelingen diese etwas anderen Pfannkuchen! Und wenn ja,
vielleicht werdet Ihr danach ja auch so süchtig wie ich es bin ;-)

Sonnige Grüße aus Mafinga,

Felix

1 Kommentar:

Jakob hat gesagt…

das ist mal ein Rezept! :-)

koch ich bestimmt nach!