Sonntag, 2. Dezember 2007

Abends in Ikwete...

...gU es jetzt nicht mehr ganz so dunkel. Denn wir haben nicht nur das Windrad sondern gleich auch noch Lampen in Haus installiert. Allerdings ist die Batterie ziemlich schlecht und das Windrad lädt sie nicht die ganze Zeit. Wind weht hier ständig, aber leider produziert die Lichtmaschine nur bei ganz schnellen Umdrehungen Strom und dafür reicht Wind leider nicht ganz. Wir müssen also noch einen schneller drehenden Rotor bauen, um dieses Problem zu lösen. Aber das Windrad hier ist ja für Forschungszwecke. Auch das Laufgeräusch ist noch ziemlich laut, aber man nimmt es kaum wahr, denn der Wind pfeift auch ziemlich ums Haus. Wir haben also noch einiges Verbesserungspotential, aber wir freuen uns, dass sie schon so gut läuft, es könnte ja viel schlimmer sein...
Wenn wir gerade schon mal hier im Dorf sind und mal wieder die üblichen Räucherkammerküchen erleben durften, wollen wir die Chance nutzen und diesen Missstand beseitigen. Deswegen bauen wir morgen früh noch einen energiesparenden Ofen bauen, der zudem nicht mehr raucht. Er wird nur aus Ziegelsteinen und Ton gebaut. Unsere FÖJ-Kollegin Alev in Arusha baut in ihrer Einsatzstelle genau solche Öfen und leitet Menschen an, wie man diesem selbst baut und sogar ein kleines Business aufbauen kann. Wir hoffen, das ganze morgen mal im kleinen machen zu können, denn Nyambulapis Vater, bei dem wir ja gerade wohnen, versteht einiges vom Maurern.
Heute abend gabs zum Ugali leckere Pilze, ich hoffe, dass sie keine Probleme bereiten werden...
Ich hoffe, die erste Kerze am Adventskranz brennt schon.
Schöne Grüße aus Ikwete.
Felix

1 Kommentar:

Jakob hat gesagt…

Ich durfte heute zur Feier des Tages 6 Stunden im Kloster Zinneberg verbringen, weil dort ein Konzert war. Da hab ich mir die chance nicht entgehen lassen und gleich das neue akg c 414 xl b mikro getestet. Damit hab ich ne akustikgitarre abgenommen...wunderbar...Die erste Kerze hat gebrannt...aber das konzert war langweilig. mehr oder weniger